Michael Galla ist gestorben – RIP Homie

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Das Bild? Eine einzige Vorhersehung

Etwas hochgegriffen diese Bewertung für ein Bild auf dem man fast nichts erkennt. Alles scheint wie insziniert, doch wenn man weiss, dass dieses Bild vor Gallas Tod enstand und zwar als Album Cover für ein geplantes Interview mit Tre Da Boy Wonda dem Produzenten des spektakulären Videos und eben Michael Galla. Das war der eigentliche Anlass für die Entstehung der Zeichnung. zustande gekommen war das Ganze Projekt auf Initiative des bekannten Wormser Rappers Daniel Seng, einem der beiden Chefredakteure des Magazins.

Zum Bild „Michael Galla: Der Leierkastenmann (Hurdy Gurdy Man)“ und der Vision dahinter:

In dem bild sieht man links unten über den Totenköpfen eine abgelaufene Sanduhr. Tre der dahinter steht zeigt auf nach oben gerichtete Geste zu Michael Galla, der zu seiner Linken von Totenköpfen flankiert wird. So entsteht in der unteren Ebene des Bildes eine visuelle Dreieckskombination deren Spitze wie bei einer mathematischen Gleichung nach links auf Michael Galla zeigt. Mehr braucht man eiegntlich nicht zu diesem Bild zu sagen, außer das Dr. pimp auf diesem Bild ungewöhnlich traurig schaut und Michael Galla durch den Betrachter nach vorne…Aber der rest des Bildes und was Tre möglicherweise dazu im Interview sagen wird ist eine ganz andere Geschichte. Ihr werdet es erleben. Und übrigens das Datum auf dem Bild ist echt Tre kann es bezeugen und Facebook auch. dats it. Rest in Peace my Brotha! Und so hat das Bild seinen Zweck erfüllt, postmortem an einen ganz großen Künstler zu erinnern. Michael wir werden Dich und Deine großartige Musik niemals vergessen! NIE!

Deutschland hat eine Rap-Legende weniger.

Heinz Michael Galla (* 14. November 1972 in Wattenscheid, † 10. August 2011), bekannt unter dem Pseudonym Galla, war einer der Besonderen. Wie auch immer juice oder andere „neunmalkluge“ Magazine seinen Stil gesehen haben mögen. Fest steht, er hatte welchen. Seine Musik hatte einen ganz besonders lebhaften Zauber, die Geschichten aus den Texten waren nahezu greifbar. In seinen Liedern war häufig eine Melancholie zu spüren, die vermutlich darauf zurückzuführen ist, dass er mit 16 Jahren beide Eltern verlor.

Mit Tre Da Boy Wonda hatte er einen passenden Produzenten gefunden, der Gallas Stil musikalisch eine im Deutschrap selten anzutreffende emotionale Tiefe gab. Uns hier in der Redaktion hat Galla „Holzfiguren und Leierkästen“ (produced by Tre The Boy Wonder) am meisten bewegt.

Kurz vor Michaels Tod war ein Interview auf DrPimpsLab geplant. Leider ist es nicht mehr dazu gekommen, was ich persönlich sehr bedauere. Und irgendwie scheint mir die Illustration wie eine Vorahnung. Auch wenn ich das Alles irgendwie nicht verstehen kann und will, warum Du gegangen bist: Michael, Rest in Paradise. Dir alles Gute.

Foto Version Michael Galla – Tre da Boy Wonda – Hurdy Gurdy

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